Dieppe
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Dieppe, Fischerstadt der Normandie mit Weltflair:

Von Paris aus gesehen ist Dieppe der nächste Ort am Meer und zudem schnell und problemlos mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen. Außerdem dauert eine Überfahrt vom Hafen in Dieppe nach Newhaven mit dem Katamaran nur zwei Stunden.

Man muss damit rechnen, dass besonders an Sommerwochenenden die Stadt mit ihren gerade mal 36 000 Einwohnern wegen all der Ausflügler, Urlauber und Touristen aus England und Paris aus den Nähten platzt. Ferienwohnungen und Hotels in Dieppe werden in der Mehrzahl ebenfalls an die Nachbarn von der anderen Seite des Kanals vermietet.

Dass Dieppe dennoch nicht zu einem reinen Touristenort geraten ist, sondern über ein ganz gelassenes Stadtgetriebe verfügt, ist dem Fischereihafen zu verdanken, der zu den bedeutendsten Frankreichs gehört und in dem hauptsächlich Jakobsmuscheln an Land gebracht werden.

Dieppe liegt in der Senke des Mündungsgebiets des schiffbaren Flusses Arques, geschützt an beiden Seiten von steilen Hügeln. Wegen dieser strategisch günstigen Lage war die Gegend um Dieppe bereits im 6. Jh. besiedelt. Seinen Namen erhielt der Ort jedoch erst viel später. Als die Wikinger im 9. Jh. die Siedlung eroberten, hieß sie noch Bertheville, nach der Mutter Karls des Großen, die von dort stammte. Die Wikinger nannten den natürlichen Hafen schlicht Deep, skandinavisch für tief. Daraus entwickelte sich dann Dieppe.

Dieppe FaehrhafenDie geografische Nähe zu England hatte in der Vergangenheit zwar zu einigen kriegerischen Auseinandersetzungen geführt - so wurde fast die gesamte Stadt 1694 von einer britischen Flotte in Schutt und Asche gebombt -, aber auch zu einer Art friedlichen Kolonialisierung.

Nach 1815 lebten bereits so viele Engländer in Dieppe,dass sie die Stadt nach dem Vorbild von Brighton zu einem Seebad entwickelten. Das erste Kasino in Dieppe wurde eröffnet, an der Promenade machten sich zahlreiche Teestuben Konkurrenz, und die breite Rasenanlage am Strand ist ebenfalls unter englischem Einfluss angelegt worden.

Als zumindest königliches Seebad galt Dieppe jedoch schon sehr viel früher. Bereits im 16.Jh. kamen Könige und Adlige, um in den Wellen an der Küste des Ärmelkanals bei Dieppe ein Gesundheitsbad zu nehmen.

Dieppe für Feinschmecker

Dieppe beeindruckt mit einer exzellenten Küche. In den Restaurants und Hotels in Dieppe stehen vor allem Fisch und Meeresfrüchte wie die unglaublich guten Jakobsmuscheln oder Seezungen (Sole) „à la Dieppoise“ auf der Speisekarte. Die Stadt ist definitiv ein Tipp für Feinschmecker in der Normandie.


Essen gehen in Dieppe – Restaurants Dieppe Restaurants Dieppe
Zum essen gehen in Dieppe bieten sich viele Restaurants in Dieppe an. Die sprichwörtlich guten Gerichte mit Fisch, Meesfrüchten,...

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