Feiertage in der Normandie
Die gesetzlichen Feiertage in der Normandie entsprechen grundsätzlich den Feiertagen im übrigen französischen Mutterland. Öffnungszeiten von Geschäften, Museen und Restaurants sowie Fahrpläne richten sich nach Anbieter, Ort und Datum.
Für die Normandie gelten die landesweiten gesetzlichen Feiertage Frankreichs.
Foto: VoyageMedia / Normandie-Netz.de
Kurzfakten zum Thema
- Für die Normandie gilt grundsätzlich der französische landesweite Feiertagskalender.
- Frankreich hat elf gesetzliche Feiertage im allgemeinen Rechtsrahmen.
- Der 1. Mai ist der einzige gesetzliche Feiertag, der grundsätzlich arbeitsfrei ist; gesetzliche Ausnahmen bestehen.
- Die übrigen Feiertage können je nach Vereinbarung und Betrieb arbeitsfrei oder Arbeitstage sein.
- Karfreitag und der zweite Weihnachtstag sind regionale Feiertage in Teilen des Elsass-Mosel-Gebiets, nicht in der Normandie.
- Der 6. Juni erinnert an die Landung der Alliierten 1944, ist aber kein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag.
Gesetzliche Feiertage in Frankreich
Zum landesweiten Kalender gehören Neujahr am 1. Januar, Ostermontag, der 1. Mai, der 8. Mai zum Gedenken an den Sieg von 1945, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, der französische Nationalfeiertag am 14. Juli, Mariä Himmelfahrt am 15. August, Allerheiligen am 1. November, der Waffenstillstandstag am 11. November und Weihnachten am 25. Dezember. Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag richten sich nach dem beweglichen Osterdatum. Für 2027 liegen die elf gesetzlichen Feiertage auf folgenden Tagen: Freitag, 1. Januar (Neujahr), Montag, 29. März (Ostermontag), Samstag, 1. Mai (Tag der Arbeit), Donnerstag, 6. Mai (Christi Himmelfahrt), Samstag, 8. Mai (Sieg von 1945), Montag, 17. Mai (Pfingstmontag), Mittwoch, 14. Juli (Nationalfeiertag), Sonntag, 15. August (Mariä Himmelfahrt), Montag, 1. November (Allerheiligen), Donnerstag, 11. November (Waffenstillstandstag) und Samstag, 25. Dezember (Weihnachten).
Heilige Drei Könige, Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Adventssonntage und Nikolaustag sind keine zusätzlichen gesetzlichen Feiertage des allgemeinen französischen Kalenders.
Was Feiertage für Ihre Reise bedeuten
Die Museen der Normandie und die Sehenswürdigkeiten bieten unterschiedliche Besuchsanlässe; ihre individuellen Öffnungsinformationen sind ausschlaggebend.
Rund um Feiertage können Brückentage entstehen, wenn ein einzelner Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende liegt. Ein solcher Brückentag ist jedoch nicht automatisch ein gesetzlicher freier Tag. In Frankreich hängt er von betrieblichen Vereinbarungen oder Entscheidungen ab.
Gedenken am 6. Juni und 11. November
Der 6. Juni ist in der Normandie besonders präsent, weil an diesem Tag 1944 die alliierte Landung begann. Der Jahrestag ist ein wichtiger Anlass der regionalen Erinnerung, aber kein gesetzlicher Feiertag des französischen Kalenders. Gedenkveranstaltungen können örtlich und jährlich verschieden sein. Für den historischen Zusammenhang finden Sie weitere Informationen zum D-Day in der Normandie.
Der 11. November ist dagegen landesweiter gesetzlicher Feiertag und erinnert an den Waffenstillstand von 1918. Der 8. Mai ist ebenfalls gesetzlicher Feiertag und erinnert an das Kriegsende in Europa 1945. Beide Tage verbinden arbeitsfreie Zeit für manche Beschäftigte mit öffentlichem Gedenken.
Feiertage mit regionalen Besonderheiten
Der 26. Dezember ist in Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle ein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag. Karfreitag gilt dort in Gemeinden mit einer evangelischen Kirche oder einer Simultankirche als gesetzlicher Feiertag. In der Normandie gehören Karfreitag und der 26. Dezember dagegen zu den regulären Kalendertagen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt thematisch planen, helfen der Überblick zu den Regionen der Normandie und die Informationen zum Urlaub in der Normandie bei der Auswahl Ihrer Reiseziele.