Landung Invasion (D-Day)

Landung Invasion DDay (Overlord) Normandie Landung alliierter Truppen während der Invasion am DDay (Operation Overlord) in der Normandie

Landung Invasion DDay (Overlord) Normandie

Die Landung der Alliierten in der Normandie ist als Operation Overlord oder auch DDay bekannt.

Die Invasion der alliierten Landungstruppen 1944 ist bis heute ein Gedenk- und Feiertag in der Normandie und zugleich bedeutender Faktor im Tourismus der Normandie. Kriegsvetereanen und Angehörige sowie geschichtsbewusste Normandie-Touristen und viele Schulklassen und Reisegruppen besuchen in den Ferien oder im Normandie-Urlaub vor allem die Landungsküsten, Soldatenfiredhöfe und Denkmäler.

Beginn der Landung und Invasion

Mehrere Küstenabschnitte der Haute Normandie (plages debarquement) dienten den West-Alliierten als Landungszone für ihre groß angelegte und lang geplante Invasion im Juni 1944. Den meisten ist der 6.Juni 1944, der Tag der ersten Truppenlandung, auch als D-Day bekannt.

An den Stränden der Normandie, die bis heute Omaha-Beach, Utah-Beach, Sword Beach, Juno Beach und Gold Beach genannt werden landeten nach vorherigen starken Luftangriffen in mehreren Wellen tausende Soldaten mit Landungsbooten und Schwimmpanzern. Die eigentlichen Landemanöver nannte man „Operation Neptune“.

Deutsche Geschütze an der Küste der NormandieAus stark befestigten Stellungen und Bunkern heraus leistete die deutsche Wehrmacht verbissenen Widerstand gegen die zu tausenden heranstürmenden britischen, kanadischen und amerikanischen Truppenverbände.

Bild: Noch immer stehen die Geschützbatterien, aus denen auf die heranrückenden allieirten Truppenverbände gefeuert wurde

Kleinere Kontingente von Soldaten aus Polen, Neuseeland, Schottland, Wales und Frankreich selbst waren ebenfalls in die Landung involviert. Aus den erhöhten Stellungen heraus schossen die deutschen Wehrmachtssoldaten auf an der Küste landenden Invasionstruppen. Diese jedoch wussten um die Gefahr und eliminierten teils schon vor der eigentlichen Landung mehrere Gefechtsstellungen wie den Pointe du Hoc.

Der ersten Landung in der Normandie folgten weitere, teils sogar noch grössere Lande-Manöver. Die Kampfhandlungen konnten seitens der Invvasionsarmeen tiefer ins Hinterland der Normandie gedrängt und die berühmte zweite Front, die „Westfront“ war entstanden. Die auf die ersten Truppenlandungen folgende blutige Schlacht Operation Overlord, begann zum Zeitpunkt der Landung am 6. Juni 1944 mit über 6.000 Landungsfahrzeugen. Der Tag der Landung selbst wird heute noch oft D-Day genannt. Die gesamte Küstenregion der Normandie, vor allem die Stadt Caen, litt sehr unter den Kämpfen, die bis zur Befreiung von Le Havre am 12. September andauerten. Die Operation Overlord war am 25. August 1944, als die Alliierten Frankreichs Hauptstadt Paris einnahmen, im militärischen Sinne beendet.

D-Day

Die bezeichnung D-Day hat normalerweise keine festgelegte Bedeutung. Zur damaligen Zeit war damit in Militärkreisen der Zeitpunkt (Tag) einer größeren militärischen Operation gemeint.
Die Landung (Operation Neptune) und die nachfolgenden Kampfhandlungen (Operation Overlord) konnten teils wegen des Wetters und der Gezeiten an der Küste der Normandie nicht taggenau festgesetzt werden. Die erste Landung sollte eigentlich auch am 5. Juni 1944 stattfinden und musste um einen Tag verschoben werden. DDay kann also im weitesten Sinne als Bezeichnung für „den Tag, an dem es (das geplante Manöver) passiert“ angesehen werden.
Weitere Begriffserklärungen für D-Day als Abkürzung im Englischen: Decision Day, Delivery Day, Deliverance Day, Doomsday oder Debarkation Day.

Orte der Erinnerung

Soldatenfriedhof Colleville-sur-MerAls Mahnung und Erinnerung, zur Aufklärung und Aufarbeitung der Geschichte des 2. Weltkriegs und der Landung der alliierten Invasionsarmeen in der Normandie wurden nach der Operation Overlord auf dem ehemaligen Operationsgebiet Friedhöfe, Gedenkstätten und Museen eingerichtet.

Bild: Auf dem "Cemetry Coleville-sur-Mer" ist unter tausenden weissen Marmorkreuzen auch das Grab von Theodore Roosevelt zu finden.

Als Orte der Erinnerung an die tausenden Gefallenen, sowie an die Überlebenden, ebenso wie an die Geschehnisse werden die Gedenkstätten aufopferungsvoll gepflegt und noch immer von jährlich tausenden Normandie-Reisenden aus aller Welt besucht. Die Friedhöfe unterscheiden sich in amerikanische, britische, kanadische und deutsche Soldatenfriedhöfe. Die amerikanischen Soldatenfriedhöfe befinden sich am Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer und, im World War II Brittany American Cemetery and Memorial.

Britische Soldatenfriedhöfe sind der Soldatenfriedhof in Banneville-la-Campagne, Bayeux Soldatenfriedhof und Bayeux Memorial, der Kirchenfriedhof von Benouville, Soldatenfriedhöfe von Brouay und Fontenay le Pesnil. Ausserdem liegen britische Soldaten auf dem Friedhof in Herouvillette, Desir War Cemetery, Manvieu Soldatenfriedhof, Secqueville-en-Bessin War Cemetery , Soldatenfriedhof in Hermannville, Soldatenfriedhof bei Hottot les Bagues, Le Deliverande Soldatenfriedhof, Soldaten- und Kirchenfriedhof in Ranville, Soldatenfriedhof Ryes, Friedhof Tilly-sur-Seulles und "Jerusalem War Cemetery" bei Tilly-sur-Seulles.

Kanadische Soldatenfriedhöfe sind der Soldatenfriedhof in Bretteville-sur-Laize und der kanadische Soldatenfriedhof in Beny-sur-Mer. Deutsche Soldatenfriedhöfe wurden als Deutsche Kriegsgräberstätte in La Cambe und deutscher Soldatenfriedhof von St. Desir-de-Lisieux angelegt.

Gedenkstätten

Gedenkstätten an die Landung und die Invasion in der Normandie finden sich in wenigen Fällen als einzelne Gräber, Gedenksäulen und Monumente sowie als Museen. Unter den wichtigsten Museen zum Gedenken an die Operation Overlord und den D-Day in der Normandie sind die Kriegsmuseen in Caen, Cherbourg, Benouville und Merville zu nennen.

Foto: VoyageMedia für Normandie-Netz.de

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