Strände und Gezeiten

Strände und Gezeiten Normandie Breite Sandstrände und guter Wind in der Normandie sind ideal für Strandsegler

Strände und Gezeiten in der Normandie

Großartige Strände mit hohen Gezeitenunterschieden gibt es an der gesamten normannischen Küste. Ferienhäuser in Strandnähe oder ein Ferienhaus in der Normandie mit Meerblick oder Sicht auf einen Hafen sind deshalb in der Normandie in grosser Zahl vorhanden.

Nicht alle Strände in der Normandie bieten den perfekten Urlaub am Meer: Östlich der Seinemündung überwiegen steinige Strände, bestenfalls finden sich kleine Buchten mit Sandstrand, die aber schmal und nicht immer problemlos zu erreichen sind. Die Küste ab Honfleur bis Cabourg ist berühmt für die schönen, breiten Sandstrände, weswegen dort auch die schönsten Badeorte angesiedelt sind.

Weniger besucht sind die Sandstrände an der Côte de Nacre. Sie sind bei Ebbe breit und flache, weswegen die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkrieges während der alliierten Invasion am D-Day in der Normandie auch hier an Land gingen. Westlich davon, in der Bucht zwischen der Côte de Nacre und der Halbinsel Cotentin, werden die Strände wieder steinig und felsig, zum Baden kaum geeignet, da die Felsen bis weit in die Bucht hineinreichen. Die Halbinsel Cotentin wiederum bietet einige der schönsten und am wenigsten überlaufenden Strände. An der Westküste ist der Omaha Beach einer der großartigsten Sandstrände, während weiter nördlich die Strände zunächst Marschland, dann schmale Sandstreifen und schließlich wieder Felsen aufweisen.

Die Nordküste des Cotentin ist sicherlich die raueste, felsig und wild, wenngleich an ruhigen Sommertagen von Tauchern und Schnorchlern bevorzugt. Gefährlich ist jedoch das Cap de la Hague, da dort verschiedene Strömungen aufeinander prallen und jedes Badevergnügen nur unter Lebensgefahr möglich ist. An der Westküste der Halbinsel werden die Strände wieder breit und sandig, am grandiosesten bei Biville, wo eine gewaltige Dünenlandschaft in einen nahezu einsamen Strand übergeht. Die Bucht des Mont Saint-Michel ist zwar sandig, aber kaum zum Baden geeignet. Die Gezeiten sind dort so stark, dass sie bei Ebbe fast trocken liegt, bei Flut, bzw. bei einströmendem oder abfließendem Wasser, zu gefährlich für Badevergnügen ist.

Gezeiten in der Normandie

Die Gezeiten-Unterschiede zwischen Ebbe und Flut in der Normandie gehören zu den höchsten der Welt. Der Meeresspiegel bei Ebbe und Flut sinkt und steigt jeweils um mehrere Meter. Alle, die sich in welcher Form auch immer ins Wasser begeben, sollten sich aus den jeweiligen Touristenbüros die aktuelle Gezeitentabellen für ihren Urlaubsort bzw. für die jeweilige Küstenregion oder den gesuchten Strandabschnitt holen. Die Gezeiten-Strömungen sind ungeheuer stark, verträumte Buchten mit einem kleinen Sandstrand können schnell von einer reißenden und oft tödlichen Flut überschwemmt werden. Segler oder andere Bootsbesitzer müssen auf jeden Fall, neben einer guten Seekarte, eine Gezeitentabelle mit sich führen, um zu wissen, wann sie an- oder ablegen können. Die Häfen an der normannischen Küste sind nämlich bei Ebbe so trocken, dass dort nicht einmal ein Gummiboot festmachen kann.

Foto: VoyageMedia / Normandie-Netz.de

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