Sport in der Normandie
Kurzfakten zum Thema
Sport in der Normandie bedeutet vor allem, Bewegung mit sehr unterschiedlichen Landschaften zu verbinden. An der Küste wechseln sich lange Strände, Steilküsten und Häfen ab. Im Binnenland führen Wege durch Flusstäler, Heckenlandschaften und bewaldete Hügel. Welche Aktivität passt, hängt deshalb nicht nur von der Sportart, sondern auch vom gewünschten Gelände und der eigenen Tourenplanung ab.
Auf der Fahrt durch die Normandie begegnet man sehr vielen Radsport-Fans
Foto: VoyageMedia / normandie-netz.de
- Die Normandie bietet Sport an Küste, Flüssen und im hügeligen Binnenland.
- Sechs große Radfernwege verbinden Paris, London, Le Havre, Deauville, Ouistreham und den Mont-Saint-Michel.
- Das Netz der voies vertes umfasst mehr als 700 Kilometer.
- Der Fernwanderweg GR21 verläuft über 195 Kilometer zwischen Le Havre und Le Tréport entlang der Côte d’Albâtre.
- In der Suisse Normande prägen bewaldete Talhänge und die Mäander der Orne das Landschaftserlebnis.
- Wasserwanderungen mit qualifizierten Begleitern gibt es auf Flüssen und auf dem Meer.
- Golf, Tennis, Radfahren, Wandern, Angeln, Segeln, Surfen und Reiten haben eigene Themenseiten.
Radfahren zwischen Küste und Hinterland
Sechs große Radfernwege erschließen verschiedene Teile der Region: Die Véloscénie verbindet Paris mit dem Mont-Saint-Michel, die Vélomaritime folgt als EuroVelo 4 der Küste. Die Vélo Francette führt von Ouistreham Richtung La Rochelle. Die Avenue Verte London–Paris, die Seine à vélo zwischen Paris und Le Havre beziehungsweise Deauville sowie VéloWestNormandy zwischen den D-Day-Stränden und dem Mont-Saint-Michel ergänzen das Angebot. Hinzu kommen regionale Strecken, Wege für Mountainbikes und ausgewiesene voies vertes. So lassen sich Küsten-, Fluss- und Fernverbindungen nach gewünschter Landschaft statt nur nach Streckenlänge auswählen. Das Netz der voies vertes umfasst mehr als 700 Kilometer. Mehr zur Auswahl bietet Radfahren und Radwandern in der Normandie.
Wandern und Höhenunterschiede
Wandernde finden sowohl Küstenpfade als auch Wege im Landesinneren. Der GR21 folgt auf 195 Kilometern der Côte d’Albâtre zwischen Le Havre und Le Tréport. Weitere Wanderräume reichen vom Seine-Tal, Giverny und dem Marais Vernier über Cotentin und Bessin bis zu Suisse Normande, Pays d’Auge und Perche. Das regionale Netz der GR-Wege umfasst insgesamt mehr als 3.000 Kilometer. Für die Planung sind Etappenlänge, Höhenprofil und örtliche Bedingungen entscheidend; Küstenabschnitte und Wege im Tal können deutlich unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Themenseite Wandern in der Normandie führt in die Möglichkeiten ein.
Flüsse, Felsen und Küstenwind
Die Suisse Normande südlich von Caen erstreckt sich über Calvados und Orne. Bewaldete, steile Talhänge und die Schleifen der Orne prägen die Gegend. Auf der Orne können Sie Kajak fahren und angeln; an Land bieten sich Wanderungen, Reitausflüge und Mountainbiketouren an. Bei Clécy liegen die Rochers des Parcs, ein Klettergebiet mit 120 Routen.
Auch für Wassersport unterscheiden sich ruhige Flussausflüge von Unternehmungen am offenen Meer. Das regionale Label „Balades et randos nautiques“ kennzeichnet begleitete Ausflüge auf Binnengewässern und auf See, etwa mit Kajak, Segelboot oder Paddle.
Wind und Gezeiten machen die Küste für Segeln, Surfen und Strandsegeln interessant. Wer gezielt eine Sportart plant, findet die jeweiligen Einstiege unter Segeln, Surfen und Golf und Tennis. Ergänzend gibt es Informationen zu Angeln und Reiten. Eine Unterkunft in Clécy kann als Ausgangspunkt für Erkundungen der Suisse Normande dienen: Unterkunft in Clécy.